FLÄCHE, LINIE, STRUKTUR

Antje Blumenstein, Aurelia Gratzer, Barbara Rosengarth

Eröffnung am Freitag, 13. April 2018, 18-21 Uhr

19 Uhr Begrüßung

Ausstellungsdauer: 14. April - 12. Mai 2018

Lange Nacht der Galerien am 21. April mit verlängerten Öffnungszeiten bis 24:00 Uhr.

 

Antje Blumenstein

1967 in Dresden geboren. Lebt und arbeitet in Berlin.

Antje Blumensteins Œuvre gliedert sich in Serien und Werkgruppen, in denen neben unterschiedlichsten Materialien und Techniken auch verschiedene Themen und Fragestellungen behandelt werden. In ihren Leinwandbildern dominieren Geometrie, Reduktion und eine klare formale Komposition. Hier überlagern sich geometrische Flächen, die durch viele lasierende Ölfarbschichten aufgebaut werden und in denen die Künstlerin die Entstehungsprozesse als produktive Bedingung der Malerei generell untersucht. Ihre Anordnung wird durch feine Linien aus den unteren Farbschichten sichtbar, die in den Vordergrund gerückt werden. Diese strenge lineare Komposition bildet auch die Grundlage für die sorgfältig geplanten Faltungen ihrer transparenten Objekte aus Acrylglas.

 

Aurelia Gratzer

1978 in Hartberg, Steiermark, geboren. Lebt und arbeitet in Wien.

Aurelia Gratzer gehört der Generation an, deren Sehgewohnheiten von Fotografie, Film und Computerbild geprägt ist und so wirken ihre Bilder auf den ersten Blick wie futuristische, architektonische Räume und Fluchten, menschenleer und kühl. Viele der zahlreichen Flächen erinnern an Holzimitat oder ornamenthafte Tapetenmuster, wirken eher wie gedruckt als gemalt. Aber der Schein trügt, denn die Malerin führt ihre Arbeiten mit Präzision, Zeit, Plan, Ziel und Konzept aus. Ausgangspunkt hierfür sind meistens qualitativ minderwertige Fotos aus Immobilienanzeigen, deren Farbe und Oberflächenstruktur sie in ihrer Malerei verändert. Dadurch verfremdet und abstrahiert sie die ursprüngliche Abbildung und stellt sich und dem Betrachter die Frage nach der eigenen Wahrnehmung.

 

Barbara Rosengarth

1964 in Münster geboren. Lebt und arbeitet in Bremen.

Barbara Rosengarth bedient sich in ihren Arbeiten der Vervielfältigung und Variation von Mustern unter Verwendung geometrischer Grundelemente. Dabei diente der Künstlerin ursprünglich das Falten als Inspiration und auch als Vorlage. Mit der Zeit verselbständigte sich diese ursprüngliche Vorlage. Nur der Bildtitel „Pli“ verweist noch heute auf den inhaltlichen Ausgangspunkt ihrer malerischen und zeichnerischen Arbeit. Dabei ist die nicht exakte Faltung das entscheidende Kompositionselement für die Unregelmäßigkeiten in der Musterung: Diagonal verlaufende Linien schneiden das Muster an, verdünnen es oder schlucken es vollständig und bilden somit neue, zufällige Strukturen. Das schräge Aufeinandertreffen der Musterpartien kennzeichnet die Stellen, an denen der Stoff sich in Falten und Wölbungen überschlagen könnte.

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Weitere Ausstellungsplanung 2018

Juni/Juli

Künstler der Galerie

Eröffnung am Mittwoch, 6. Juni 2018, 18-21 Uhr

Ausstellungsdauer 7. Juni - 6. Juli 2018

 

August/September

Zum Saisonstart der Galerien in Hamburg zeigen wir

Isabella Berr - atem-wende

Eröffnung am Donnerstag, 30. August 2018, 18-21 Uhr

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Oktober/November

Joe Barnes - Lars Strandh

 

Dezember

Matt McClune

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