HAPPY TO BE HERE
Auftaktausstellung in München
Mit Arbeiten von Mats Bergquist, Antje Blumenstein, Astrid Busch, Rupert Eder,
Verena Freyschmidt, Angela Glajcar, Gerhard Hotter und Betty Rieckmann.
Vernissage am Freitag, 16. Januar 2026, 18-21 Uhr
19 Uhr Begrüßung
Ausstellungsdauer bis 25. Januar 2026
Nach 17 Jahren wird der Galeriestandort 2026 von Hamburg nach München verlegt. Den Ausstellungsfokus bilden weiterhin reduzierte Positionen aus den Bereichen Minimalismus, Farbfeldmalerei, Monochrome Kunst, Geometrische und Organische Abstraktion. In der Auftaktausstellung sind 8 künstlerische Beiträge zu sehen.
Die außergewöhnlich stillen Bilder von Mats Bergquist sind Reflektionen über Leere, Licht und Ruhe. In den nahezu monochromen Arbeiten vereint der Künstler die traditionelle Technik der Enkaustik mit einer zeitgenössischen Formensprache, wobei Verfahrensweise und Arbeitsprozess eine wichtige Rolle spielen.
Die aktuellen Arbeiten von Antje Blumenstein sind der Bildhauerei und der Installation zuzuordnen. Fläche, Linie, Farbe, Licht und Transparenz stehen im Vordergrund. Als zentrales Material verwendet sie fluoreszierendes Acrylglas, dem die Eigenschaft innewohnt, natürliches Sonnen- oder Umgebungslicht einzufangen und es an den Rändern zu streuen, wodurch ein faszinierendes Leuchten entsteht.
Astrid Buschs Werk umfasst Installationen, Fotografien, Papierarbeiten, Objekte und Bewegtbild, wobei sie sich mit verschiedenen Aspekten der Fotografie beschäftigt. Sie verdichtet ihr Material häufig zu räumlichen Bildarrangements, aus denen schließlich Fotografien unter komplexen Lichtverhältnissen entstehen, die sie auf verschiedenen Bildträgern in den Raum übersetzt oder auch als Skulpturen weiterentwickelt.
Rupert Eder schließt mit seinen Arbeiten an die Tradition der gegenstandsfreien Kunst der Moderne an, einer Kunstform, die sich unter Verzicht auf jede figürliche, wirklichkeitsbezogene Darstellung und Narration auf das Wesentliche konzentriert. Somit entstehen seine Bilder ohne theoretischen Überbau, als reines Arbeiten und Fortschreiten mit den Bedingungen und Möglichkeiten der Malerei.
Verena Freyschmidts Werke bewegen sich im Bereich von Zeichnung, Malerei und Wandinstallation. Ihre mit Tusche und Farbstiften gezeichneten Linien, Strukturen und Formationen sind Gesehenem und Erinnertem entnommen, das sie in neue Zusammenhänge setzt. Es entstehen teilweise großformatige Papierschnitte, die gleichermaßen freie künstlerische Schöpfungen sind wie Anmutungen an die Natur.
Subtil, sensibel, schön – die lichten, fließenden Installationen der Papierbildhauerin Angela Glajcar und die Leichtigkeit ihrer Objekte erfüllen Ausstellungsräume mit Poesie und lassen den Betrachter erstaunen. Dabei arbeitet die Künstlerin mit einem fragilen Material - gerissenen Papierbahnen, die durch Schichtungen und Wölbungen plastische Präsenz erlangen und sich mithilfe des einfallenden Lichts zu scheinbar aus sich selbst heraus leuchtenden Körpern entwickeln.
Gerhard Hotter erkundet das bildnerisch-poetische Potenzial mathematischer Strukturen. Dabei liegt ein Schwerpunkt in der Verwendung spezifischer Zahlenreihen, die als Material für vielschichtige, teils serielle, teils solitäre Bildwerke dienen - ganz im Sinne der konkreten Malerei.
In Palo Alto/Kalifornien geboren und aufgewachsen, führt Betty Rieckmanns Auseinandersetzung mit James Turrells Lichträumen und dem abstrakten Expressionismus zu Konstruktionen von Lichtbildern. Ihre Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die Wirkung des Lichts auf den Menschen und seine Veränderung beim Sehen.